20 Mai 2017

18 Mai 2017

DER MAI MACHT TEMPO IM GARTEN


Die Zeit rast und man kommt fast kaum hinterher. Alles wächst und gedeiht und im Garten gibt es täglich Neues zu entdecken. (Vor allem Unkraut!!!!!) Die Tulpen sind immer noch am Blühen, immer noch auch einzelne Osterglocken (!) und der schöne alte knorrige Apfelbaum war heuer besonders weise. Er blüht erst jetzt und so stand er einfach nicht in Gefahr.




Ich hoffe, daß ich dieses Wochenende in den Garten komme um zu Jäten, sonst erschlägt mich das Unkraut irgendwann. Ich hab zwar die letzten Wochenenden auch nix anderes getan, aber so wie ich anziehe, stehts am nächsten Tag wieder da. ;-) Vor allem der hartnäckige Hahnenfuß, eine Zeigerpflanze für verdichtete Böden, läuft vom Gras in die Beete über und ärgert mich in diesem Jahr gewaltig. Er ist ein Wurzelunkraut und nur mit dem Messer und Unkrautstecher einigermaßen beizukommen.

Am Wochenende muss ich also wieder ran und stechen was das Zeug hält. Liebe Grüsse schickt



12 Mai 2017

ZUM FLOWERFRIDAY: WENN DIE BLUMEN LACHEN

... DUFTET DIE WELT

Ganz nach diesem Motto kann ich heute endlich mal wieder beim Blümchenfreitag von Helga teilnehmen.
Dieser Strauß war ganz eindeutig mein Highlight dieser Woche.




Herzliche Freitagsgrüsse


06 Mai 2017

NEUE BEETBEPFLANZUNG


Im vergangenen Herbst ist wieder ein Stück Rasen im Garten zum Opfer gefallen. Wobei von Rasen kann man hier wirklich nicht sprechen. ;-) 
Unser Grundstück fiel auf diesem Stück arg ab und ich wollte es irgendwie abfangen. Darüber berichtete ich schon mal ("Vision unter dem Nussbaum") im letzten September. 



Wir haben das auch gleich noch im Herbst angepackt: Es wurden Steine aufgeschichtet und mit Erde aufgefüllt. Vergangene Woche wagte ich es endlich anzupflanzen. 
Gesetzt habe ich einen Perrückenstrauch, den ich schon seit zwei Jahren im Topf im Garten umherziehe und aus dem nichts werden will. Die Rose Lichtkönigin Lucia, wohnt auch schon länger im Garten. Sie hatte einen ungünstigen Platz und ist zusammen mit den Alliumzwiebeln im vergangenen Herbst gleich im Beet eingezogen. Zwischen die Alliumzwiebel habe ich Federgras gesetzt. 


Schwierig war es irgendwie, passende Nachbarn für Lucia zu finden. Ich habe mich für Färberkamillen Sauce Hollandaise entschieden und bin schon sehr gespannt, wie sich die beiden miteinander machen.



Es  schließen sich an, am Steinrand abwechselnd drei Japan-Seggen und Schleifenkraut, sowie niedriges Frauenmantelkraut. In der Beetmitte befinden sich im Mix Lampenputzergras Hameln und Gaura Linderheimeri (Summer Breeze). Außerdem habe ich noch drei Königskerzen gesetzt, die ab sofort froh und munter durch den Garten wandern dürfen.
Alles in allem, also ein gelb-grün-weißer Streifen, der hoffentlich gut wächst und gedeiht. Ich bin schon gespannt.

Es grüßt


02 Mai 2017

WHITE TRIUMPHATOR & FOSTERIANA PURISSIMA

Endlich Regen!
Franken, bzw. die Mitte Deutschlands leidet ja mal wieder an Wassermangel. Der Regen, den wir diese Tage haben, wird hier also ganz dringend gebraucht.
Aber das macht nichts. Ich hab da noch ein wenig Sonne vom Wochenende für euch konserviert und zeige euch das kleine Tulpenmeer aus dem "weißen Gartenzimmer".
Bei den runden Blüten handelt es sich um die Fosteriana-Tulpe "Purissima", sie gilt als langlebigste Fosteriana-Tulpe und hat duftende reinweiße Blüten. Eine recht Bodenständige, würde ich behaupten. Die lilienblütige "White Triumphator" schwebt eher elegant auf hohen Stengeln. Sie blüht eher spät, und hat eine sehr lange Blütezeit. Ach, ich glaub, im nächsten Herbst muss ich noch mehr Tulpen in die Beete setzen. Der Frühling darf ruhig noch mehr übertreiben! 







Auf das die Natur durch den Regen wieder Kraft tankt, und mit ein bisschen Wärme und Sonnenschein sich am Wochenende erholt und mal tüchtig nachschiebt!


30 April 2017

ADiEU APRIL - KOMM LIEBER MAI UND MACHE...


Verabschieden will ich mich heute mit diesen Fotos von diesem überaus launischen April. Was so vielversprechend begann, endete nicht gut. Die vergangenen zwei Wochen seit Ostern, waren für die meisten "Gärtner" von uns, sehr einprägsam und starke Nerven waren gefragt.
Zurückhaltung und Durchhaltevermögen waren angesagt, und so manch einer hat seinen Garten in Flies verhüllt, als hätte sich Christo dort verewigt. Hier bei uns war das nicht anders. Erst heute haben wir das Apfelbäumchen und den Wein "enthüllt".
Ein bisschen hat es genützt. Einiges hat es auch erwischt, da hofft man auf den Erfindungsgeist der Natur. Unsere Apfelblüten sehen so einigermaßen in Ordnung aus. Zum Glück!


Erstaunlicherweise hatten wir selten so eine lange Blütezeit der Osterglocken. Sie stehen immer noch wie eine Eins und blühen nun schon eine ziemlich lange Zeit, so wie die meisten Zwiebelblüher, die den schweren Schnee überstanden haben.


Seit 4 Wochen schon steht beispielsweise Tete á Tete in der grünen Wiese und strahlt wie die Sonne.


Die Spiersträucher blühen auch schon lange Zeit. Sind die Frühlingstage wärmer als in diesem Jahr, ist die Blüte wesentlich kürzer.
Ich mag ja diesen duftenden, filigranen Frühlingsstrauch sehr, sehr gerne.


Ich "vergiss-Dich-nicht-April", ne... so schnell nicht.


In den letzten zwei Tagen war ich im Garten fleißig. Im vergangenen Herbst haben wir ein neues Beet angelegt, das schon die ganze Zeit auf seine Bepflanzung wartete. Ich habe die Stauden, die schon vor zwei Wochen geliefert wurden, im Gewächshaus zwischengelagert. Gestern durften sie endlich ins Freie!


Von der (Experimentier-)Bepflanzung erzähle ich in einem der nächsten Post´s.
Bis dahin wünsch ich euch allen "Kommt gut in den Mai",


20 April 2017

NACH DER FROSTNACHT - VOR DER NÄCHSTEN FROSTNACHT


(Fast) Live von den Frosttagen 2017.
Übelst sah es heute morgen aus... Minus 3 Grad hatten wir heute Nacht. Als ich ins Bett ging war es sternenklar,  heute morgen aufstand war der Himmel teilweise bedeckt. Ich kann mich also beruhigen, es hätte noch schlimmer kommen können.

Dennoch sah der Garten übelst aus, als ich heute morgen kurz vor 7 einen kleinen Rundgang machte.
Aua, aua das tut mir in der Seele weh.


Die Tulpen standen heute abend aber alle wieder wie eine 1. Die Spitzen vom Phlox waren immer noch etwas geknickt.


Die Nachtviole stand heute abend auch wieder stramm... im Großen und Ganzen die meisten Stauden, die Zwiebelblüher sowieso - um die mach ich mir eigentlich am wenigsten Sorgen. Der Rittersporn sieht elend aus, ihm gebe ich die wenigsten Überlebenschancen. Junge Rosen, Obststräucher und unsere noch kleinen Obstbäume haben wir mit Flies abgedeckt. Das Hochbeet ist auch überdacht, aber da haben wir ohnehin noch nicht viel drin. Die Tomaten stehen immer bis Mitte Mai im Haus.


Bergflockenblume & Akelei am Boden - sowie in diesem Beetteil, Sonnenhüte, Phlox, Frauenmantel.


Das Alliumbeet platt wie Plunder, oder?


Heute hatten wir einen strahlend schönen Sonnentag, doch die Temperaturen kamen nicht über die 8 Grad.

Der Wetterochs spricht von weiteren Rückschlägen in Franken, die weit in die nächste Woche reichen:

Wetter - Rückschläge

Hallo!
Unterhalb einer Inversion in rund 1500 m Höhe bilden sich immer wieder tiefe Wolken. Diese haben einerseits in der vergangenen Nacht die Abkühlung leicht gedämpft (Minima um -3 Grad), andererseits stören sie nun am heutigen Donnerstag die Sonneneinstrahlung, so dass wir kaum über 8 Grad hinauskommen werden. Es weht ein schwacher bis mäßiger Nordwind.
In der kommenden Nacht zum Freitag gibt es noch einmal Frost. Wahrscheinlich wird es nicht durchgehend wolkenlos sein und die Minima liegen meist bei -2 bis -3 Grad. In Senken und Mulden wird es noch deutlich kälter mit Werten bis -7 Grad.
Morgen am Freitag dreht der Wind auf West und lebt gelegentlich mäßig auf. Dabei trudeln bis zum Mittag mehr und mehr tiefe Wolkenfelder zu uns herein und am Nachmittag ist es meist stark bewölkt bis bedeckt. Etwas Regen fällt aber frühestens am Abend. Maximal 12 Grad.
Am Samstag ist es bedeckt mit Regenfällen. Erst am späteren Nachmittag lockern die Wolken auf. Der West- bis Nordwestwind lebt in Böen stark auf.
Am Sonntag ist es wechselnd bewölkt mit einzelnen Schnee-, Regen- und Graupelschauern. Der schwache bis mäßige Wind weht aus Nordwest.
Am Samstag und am Sonntag liegen die Temperaturmaxima bei 10 Grad.
Am Montag heitert es vorübergehend auf und die Temperaturen steigen bis auf 15 Grad. Aber bereits am Nachmittag erreicht uns die nächste Kaltfront aus Nordwest mit ihrem Regengebiet.
Mitte nächster Woche fallen dann schon wieder Schnee- und Graupelschauer, es folgt ein Rückschlag auf den anderen. Erst Ende nächster Woche bestehen erste Chancen auf eine spürbare und nachhaltige Erwärmung.
So stark wie in der kommenden Nacht wird es in den späteren Nächten nicht mehr abkühlen. In ruhigen Phasen (wenig Wolken und Wind) ist aber weiterhin leichter Nachtfrost zu erwarten.
Wetterochs

Ich hoffe auf den bevorstehenden Mondwechsel am 26.04.. Dann steht der Mond im Zeichen des Widders (Feuerzeichen) und vielleicht tritt dann eine nachhaltige Wetteränderung ein.

Der (Herbst-) Anemonenaustrieb tat sich auch heute Nachmittag noch schwer, weil er derzeit an einem etwas schattigen Platz steht. 

Im Radio sagte man heute, das es zu Ende April seit 1935 nicht solch tiefe Temperaturen gegeben habe. Ich hab auch mal gegoogelt, weil ich nach "Frost-Erfahrungen" mit ausgetriebenen Stauden über einen längeren Zeitraum, speziell im Frühling, gesucht habe. Ich habe nichts gefunden. 
Vielleicht war eine solche Situation auch noch nie da gewesen?

Aktuell haben wir 1 Grad im Plus um 21:45 Uhr und morgen früh werde ich vor dem Büro bestimmt wieder im Garten nachsehen und hinnehmen müssen, das ich nicht viel ändern kann. 

Bitte bitte lieber Wettergott, mach dem Spuk endlich ein Ende! Ein bißchen Schneeregen ist nicht so schlimm. Der Frost aber sehr wohl! 
Worte wie: "Es ist eben April!" können mich nicht trösten. 


19 April 2017

... DER FROST KOSTET NERVEN


Kinder, Kinder, diese Gartentage kosten ganz schön Nerven!

Nach dem heftigen Schneefall von gestern sehen viele meine Stauden erbärmlich aus. Sie haben sich bis heute abend noch nicht wirklich vom gestrigen Stressfaktor erholen können.
Aber heute gibt es wohl noch eins drauf:

Stefan Ochs Wettermail - Mi 19.04. 16:54
Wetter - ungünstige Entwicklung
Wir haben eine ungünstige Entwicklung. Aktuell gibt es mehr Wolken als erwartet. In Nürnberg verharren die Temperaturen bei nur 4 Grad. Sollte es nun tatsächlich aufklaren, sind in der kommenden Nacht Werte von -5 bis -9 Grad zu befürchten.
Stefan Ochs Wettermail - Mi 19.04. 11:06

Hallo!
In den vergangenen beiden Nächten lagen die Temperaturen etwas höher als vorhergesagt (Wolken und auch keine große Niederschlagsabkühlung). Am heutigen Mittwoch fließt mit mäßigen und in Böen starken Nordwinden trockenere Luft arktischen Ursprungs ein.
Wenn es wie erwartet in den kommenden beiden Nächten zum Donnerstag und zum Freitag aufklart, dann sinken die Temperaturen auf -4, in Senken und Mulden auf dem Land sogar bis -7 Grad. Eine schützende Wolkendecke könnte uns davor bewahren, diese wird es aber nur zu 30% geben.
Aktuell klingen die letzten Schneeschauer ab und es gibt zunehmende Auflockerungen und Aufheiterungen. Heute am Mittwoch nur maximal 7 Grad.
Morgen am Donnerstag ist es häufig heiter, gelegentlich überziehen aber auch flache Quellwolkenfelder den Himmel. Es fallen keine Niederschläge. Maximal 9 Grad. Der schwache bis mäßige Wind weht aus Nord bis Nordwest.
Am Freitag ziehen im Vorfeld einer sich von der Nordsee nähernden Kaltfront tiefe Wolkenfelder auf. Bei den einen Wettermodellen scheint die Sonne so gut wie gar nicht, bei den anderen scheint sie zumindest noch bis zum frühen Nachmittag. Je nachdem maximal 8 bis 12 Grad. Es weht ein schwacher bis mäßiger Westwind.
Am Samstag regnet es zeitweise, am Sonntag gibt es Regen- und Schneeregenschauer. Maximal 10 Grad. Der Westwind frischt in Böen gelegentlich stark auf.
Wind und Wolken dämpfen vorübergehend die nächtliche Abkühlung, in der Nacht zum Montag besteht aber wieder Frostgefahr.
Wetterochs



Der aktuelle Himmel sieht zweigeteilt aus. Bedeckt und klar. Klar, gewinnt... denn die grauen Wolken ziehen weiter.

Wäre es möglich, würde ich am liebsten über meinen kompletten Garten mit warmen Decken ausbreiten.

Ich kann mich nicht erinnern, ob es solch eine irre Wettersituation schon mal gab. Was meint ihr? Überleben die Rosen und Stauden diesen über Tage gemeldeten Frost?